Spiel · Ausgabe 01
Von Amalfi bis Gstaad — Orte, an denen das Spiel zur Kunst wird und die Kulisse alles verändert.
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Lacoste, On Running, Loewe Tennis Collection — ein ehrlicher Blick auf das, was auf und abseits des Platzes funktioniert und was nur gut aussieht.
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Sieben Wochen, zwei Schläger, hunderte Stunden auf dem Platz. Was der Blade kann, was der Pure Drive verspricht — und was am Ende wirklich zählt.
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Hotel du Cap-Eden-Roc, Mouratoglou Academy, Gstaad Palace — Orte, an denen das Spiel nur der Anfang ist.
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Es gibt Orte, an denen verändert sich die Bedeutung des Spiels. Wo der Aufschlag keine taktische Entscheidung mehr ist, sondern ein Moment — eingebettet in Licht, Stille und eine Kulisse, die man sich nicht ausdenken könnte. Diese Plätze existieren wirklich.
„Die Kulisse macht aus einem Spiel ein Erlebnis — und aus einem Erlebnis eine Erinnerung."
Kein Platz der Welt hat mehr Instagram-Momente produziert als dieser. Eingebettet in die Felswand der Amalfiküste, mit dem Mittelmeer als Hintergrund und Bougainvillea auf jeder Seite — der Sandplatz des Il San Pietro ist eigentlich kein Sportgelände. Er ist ein Gemälde. Gegen wen man spielt, ist nebensächlich. Was man sieht, ist alles.
Il San Pietro, Positano — Sandplatz zwischen Fels und Meer
Fünf rote Sandplätze unter alten Aleppo-Kiefern, Pinien und Olivenbäumen. Wer hier spielt, spielt an demselben Ort, an dem seit über einem Jahrhundert die Grande Dame der Côte d'Azur residiert. Das Eden-Roc ist kein Hotel — es ist ein Zustand. Die Plätze sind für Gäste zugänglich, ein zertifizierter Coach steht zur Verfügung. Und der Pool danach ist ebenfalls legendär.
Das Gstaad Palace öffnet seine Plätze nur im Sommer — aber dann ist der Moment perfekt. Die Kulisse: die Berner Alpen in ihrer ganzen Unverschämtheit, Wildblumenwiesen, und eine Stille, die man in keiner Stadt findet. Roter Sand trifft auf Alpenpanorama. Es gibt schlechtere Kombinationen.
Die restaurierte Villa des 18. Jahrhunderts am Comer See hat alles was ein Ort braucht, um einen sprachlos zu machen. Ihr Sandplatz liegt auf einem bewaldeten Hügel, mit freiem Blick auf den See auf der vierten Seite. Kein Netz der Welt war je schöner hinterleuchtet.
Technisch kein permanenter Platz — aber wer einmal die Bilder des Exhibition Matches zwischen Federer und Agassi auf dem Helipad gesehen hat, versteht warum er auf dieser Liste steht. 689 Fuß über dem Arabischen Golf, umgeben von nichts als Himmel. Tennis als Spektakel.
Wer alles gesehen hat und nach dem wirklich Anderen sucht: Sandplatz, 350.000 Acre Wildreservat, und die reale Möglichkeit, dass ein Gepard das Spiel beobachtet. Das Singita Sabora ist der einzige Platz auf dieser Liste, an dem die Ablenkung tatsächlich gefährlich sein könnte.
Tennis hat ein neues Ästhetik-Problem — aber diesmal ein angenehmes. Seit Challengers die Sportart in die Modewelt katapultiert hat, ist der Court zum Laufsteg geworden. Das Gute daran: Es gibt jetzt tatsächlich Marken, die etwas zu sagen haben.
„Was man trägt, ist keine Nebensache. Es ist der erste Eindruck bevor der Ball fliegt."
Es gibt keinen eleganten Weg am Krokodil vorbeizukommen. Lacoste ist Tennis. Das Polo in Weiß oder Marineblau, die klassischen Sneaker — das ist die Grundausstattung jedes Mannes der den Sport ernst nimmt ohne sich dabei zu ernst zu nehmen. Die neue Heritage-Kollektion 2026 bringt das Original-Piqué zurück, leichter und besser verarbeitet als je zuvor.
Was On in den letzten drei Jahren im Tennis geschafft hat, ist bemerkenswert. Die The Roger-Linie — entwickelt mit Roger Federer — ist das beste Beispiel dafür, dass Sportschuhe nicht wählen müssen zwischen Leistung und Eleganz. Auf dem Platz: unübertroffen. Im Restaurant danach: genauso tragbar.
Für alle die nicht auf dem Platz stehen sondern dabei sitzen: Loewes Tennis-Capsule ist das Scharfsinnigste was die Modewelt dem Sport je gegeben hat. Technische Materialien, mediterrane Farben, eine Silhouette die weder Sport noch Mode ist sondern beides gleichzeitig.
Der Schläger als Accessoire. Was Wilson in den letzten Jahren mit Capsule-Releases, Kollaborationen und Limited Editions getan hat, geht weit über Sport hinaus. Der limitierte Wilson x Porsche Pro Staff in Graphitgrau ist das Schönste was je auf einem Sandplatz lag.
Ich habe eine Trainer-Lizenz, spiele seit über 20 Jahren Tennis, und war nie besonders zufrieden mit dem was ich online über Schläger lese. Zu viel Marketing. Zu wenig Ehrlichkeit. Das hier ist der Versuch, das zu ändern.
„Der richtige Schläger verlängert deinen Spielstil. Der falsche korrigiert ihn — und das ist nie angenehm."
Das Blade ist die reinste Form von Kontrolle die ein Schläger haben kann. Das neue v9 hat eine überarbeitete Rahmengeometrie — subtil, aber spürbar. Weniger Vibration bei Off-Center-Treffern, kein Verlust des direkten Kontaktfeedbacks. Für Spieler die mit einem kompakten Swing arbeiten und genau wissen wohin der Ball soll, gibt es nichts Besseres in dieser Klasse.
Das Pure Drive Team in 290g ist für die meisten ambitionierten Freizeitspieler die ehrlichere Wahl als das schwere Original. Mehr Spin, mehr Vergeblichkeit bei unpräzisen Treffern, ein Gefühl das man als „lebendig" bezeichnen würde. Wer viel Topspin spielt und einen flüssigen Swing hat — das ist dein Schläger.
Das beste Tennis-Resort ist nicht das mit den meisten Plätzen. Es ist das, an dem das Spiel einen Rhythmus bekommt — Morgeneinheit, Pool, Mittagessen im Schatten, Nachmittagstraining, Abend am Meer. Diese Orte gibt es.
„Ein gutes Resort gibt dem Tennis einen Rahmen. Ein großes Resort macht Tennis zum Vorwand."
Das Flaggschiff. 34 Plätze, eine Akademie die Profis ausbildet, und Patrick Mouratoglou persönlich als Gesicht. Was hier für Gäste zählt: die Intensität. Du spielst auf denselben Plätzen wie die Profis. Das Niveau der Coaches ist beispiellos. Wer Tennis ernsthaft verbessern will — hier und nirgendwo anders.
Wenn Mouratoglou das Beste für den Spieler ist, ist Eden-Roc das Beste für die Seele. Fünf Plätze, geschützt von alten Pinien, mit dem Mittelmeer in Hörweite. Coach auf Anfrage, keine Pflicht. Danach der Pool in den Felsen. Das ist Urlaub.
Nur im Sommer — aber dann unschlagbar. Alpen, Stille, rote Plätze. Die Gästestruktur ist so exklusiv wie die Preise. Wer in Gstaad Tennis spielt, spielt nicht gegen einen Gegner. Er spielt gegen die Schönheit des Ortes.
Tramuntana-Berge als Kulisse, Olivenbäume, Steinmauern. Das Luxushotel in Deià hat alles was ein mediterranes Tennis-Erlebnis braucht — und liegt in einem Dorf das Zeit vergessen hat.
Patrick Mouratoglou hat Serena Williams zu 10 Grand Slams geführt. Seine Methodik ist kein Geheimnis — aber was davon für Spieler gilt, die dreimal die Woche auf öffentlichen Plätzen spielen, hat er nie explizit gesagt. Ich habe es herausgefunden.
„Technik ist nicht das Ziel. Sie ist das Mittel, um Taktik umzusetzen."
Der zentrale Gedanke: Zuerst verstehen was du auf dem Platz erreichen willst — dann die Technik entwickeln die das ermöglicht. Die meisten Amateure trainieren umgekehrt. Sie trainieren Technik um der Technik willen, ohne zu wissen was sie damit anfangen sollen.
Der wichtigste Gedanke aus Mouratoglous Methode ist auch der einfachste: Die meisten Spieler trainieren zu wenig taktisch und zu viel technisch. Das Umdenken kostet nichts außer Gewohnheit — und macht sofort einen Unterschied.
Ein Fitness-Tracker ist nur so gut wie die Konsequenz mit der man die Daten nutzt. Das gilt für alle — aber die Wahl des Geräts entscheidet darüber, welche Daten man überhaupt bekommt.
„Daten ohne Kontext sind Zahlen. Zahlen ohne Handlung sind Dekoration."
Für Tennis- und Golfspieler: Garmin Forerunner 265. Wer tiefer im Apple-Ökosystem lebt: Apple Watch Series 10. Beide Entscheidungen sind richtig — alles darunter ist Kompromiss.
Golf hat ein Imageproblem das teilweise berechtigt ist und teilweise aus Unwissenheit besteht. Wer die richtigen Entscheidungen trifft, kann für unter 500€ ernsthaft anfangen — und wird verstehen warum der Sport süchtig macht.
„Golf kauft sich nicht. Golf wird gespielt. Der Unterschied kostet Tausende Euro."
Gebrauchte Schläger, Platzreife absolvieren, regelmäßig spielen. Der Rest kommt von alleine — und irgendwann wird man verstehen warum Menschen für diesen Sport ihre Sonntage opfern.
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Bert Börsing
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Stand: März 2026
Bert Börsing · Wietze-Aue 50 · 30900 Wedemark · [email protected]
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